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Der Schutz der menschlichen Würde für die Opfer bewaffneter Konflikte ist seit jeher das größte Anliegen der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Neben der Aufklärungsarbeit über die Bestimmungen des humanitären Völkerrechts ist es den nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften ein besonderes Anliegen, die Suche nach Kriegsopfern und die damit möglich werdende Familienzusammenführung umfassend durchzuführen.
Daher halten sie weltweit Suchdienste vor und bemühen sich im Einklang mit ihren Regierungen, bereits zu Friedenszeiten Nationale Auskunftstellen, die sogenannten Amtlichen Auskunftsbrüros (AAB), gemäß den Bestimmungen der Genfer Abkommen einzurichten und zu betreiben. Deren Aufgabe ist es, im Konfliktfall Informationen über geschützte Personen wie Kriegsgefangene und Zivilinternierte zu sammeln und an das IKRK zur Benachrichtigung der betroffenen Familien weiterzuleiten. Auch Suchdienstaufgaben für die eigene betroffene Bevölkerung können von ihnen wahrgenommen werden.
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Hunderttausende Familien sind weltweit ohne Nachricht von ihren Angehörigen. Das Rote Kreuz hilft, den Verbleib der vermissten Personen zu klären und das Leiden der Betroffenen zu mildern. Anlässlich des Internationalen Tages der Vermissten am 30. August ruft das Internationale Komitee vom Roten Kreuz
(IKRK) dazu auf, den Opfern mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
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